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2018 September: Zuschauerkulisse wie bei einem Wimbledon-Finale

Rund 400 Gäste verfolgten das Open-Air-Kino mit dem Film „Das unglaubliche Leben des Walter Mitty“auf dem alten Center-Court des Tennisclubs.
Rund 400 Gäste verfolgten das Open-Air-Kino mit dem Film „Das unglaubliche Leben des Walter Mitty“auf dem alten Center-Court des Tennisclubs. Eisenach. Prächtig gefüllte Zuschauerränge eines Center Courts kennen Tennis-Veranstalter eigentlich nur von den US Open, den French Open oder der ATP World Tour. Am Freitagabend machten die Mitstreiter des hiesigen Tennisvereins diese Erfahrung bei ihren erstmals organisierten Eisenacher Movie Open auf dem alten Center Court der Tennisanlage im Johannistal.
„Das Sommerkino-Open-Air soll Auftakt für eine ganze Veranstaltungsreihe bis zu unserem 100. Vereinsgeburtstag in zwei Jahren sein. Wir wollen den Eisenachern zeigen, was wir für eine schöne Anlage haben“, erklärt Victoria Bube vom Vorstand des TC Blau-Weiß Eisenach 1920. Sie freute sich, viele Besucher begrüßen zu können, die noch nie zuvor auf der Tennisanlage waren. Rund 400 waren es insgesamt, die am Freitagabend ins Johannistal pilgerten, ohne zu wissen, welcher Streifen sie bei dieser Aufführung unter freiem Himmel erwartete. „Die Filmauswahl war wirklich schwer für uns – es musste ja ein Film für die ganze Familie sein, der auch viele anspricht“, erzählt TC-Mitglied Timo Eismann, der die Idee für das Sommerkino im Verein einbrachte. Als Unternehmer spendierte er die Technik für die eintrittsfreie Veranstaltung. Bei der Organisation der Open-Air-Aufführungsrechten für den 2013 erschienen Streifen „Das unglaubliche Leben des Walter Mitty“ mit Ben Stiller unterstützte das örtliche Lichtspieltheater die Tennisfreunde. Obwohl die Temperatur mit jeder Filmminute gefühlt um ein Zehntel Grad Celsius fiel, hielten die meisten bis zum bitter(kalt)en Ende durch.
Diejenigen, die nach dem Abspann ihre eingefrorenen Glieder nicht auf dem Nachhauseweg wieder auf Betriebstemperatur brachten, nutzten die Elektro-Beats von Richard Lessing, den viele besser als „DJ Timelord“ kennen. Mit den Spenden hoffen die insgesamt 260 Vereinsmitglieder, viele weitere Veranstaltungen auf dem Weg zum 100. Vereinsjubiläum finanzieren zu können.

Norman Meißner / 04.09.2018