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Vereinssatzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

1. Der Verein führt den Namen TC Blau-Weiss Eisenach 1920 e. V.
2. Der Verein hat seinen Sitz in 99817 Eisenach.
3. Er ist Mitglied des LSB Thüringen, Mitglied des DTB sowie im
Thüringer Tennis Verband e. V und Volleyball Verband e.V sportlich
organisiert.
4. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Eisenach eingetragen.
5. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der
Abgabenordnung.
2. Sein Zweck und Ziel ist die Pflege und Förderung des Tennis- und
Volleyballsportes nach den Richtlinien des DTB und DVBV und die
Heranführung der Jugend an diese Sportarten. Der Satzungszweck
wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung sportlicher
Übungen und Leistungen und der Errichtung und Erhaltung der
Sportanlage.
3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie
eigenwirtschaftliche Zwecke.
4. Die Einnahmen und das Vermögen des Vereins dienen den oben
genannten Zwecken.
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zweck der
Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitglieder

1. Der Verein besteht aus folgenden Mitgliedern:
ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern, Ehrenmitgliedern
und fördernden Mitgliedern.
2. Ordentliche Mitglieder sind volljährige Mitglieder, die mit allen
Rechten und Pflichten ausgestattet sind.
3. Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder, die das 18. Lebensjahr
noch nicht vollendet haben.
4. Ehrenmitglieder sind Personen, die vom Präsidium nach Maß-
gabe dieser Satzung geehrt wurden.
Die Ehrenmitgliedschaft wird auf Vorschlag des Präsidiums durch
die Mitgliederversammlung an Personen verliehen, die sich um
den Verein besondere Verdienste erworben haben. Hierzu ist
eine dreiviertel Stimmenmehrheit erforderlich.
5. Fördernde Mitglieder sind Mitglieder, die den gesamten Verein
durch ihre Mitgliedschaft fördern wollen.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Die Anmeldung zur Mitgliedschaft ist beim Präsidium auf einem
vom Verein vorgesehenen Vordruck schriftlich zu beantragen.
2. Aufnahmeanträge von Jugendlichen unter 14 Jahren bedürfen der
Unterschrift eines Erziehungsberechtigten.
3. Über die Aufnahme entscheidet das Präsidium mit zweidrittel
Stimmenmehrheit. Diese Entscheidung ist endgültig.
4. Das Präsidium kann das Gesuch ohne Angabe von Gründen
zurückweisen.

§ 5 Beiträge

1. Ordentliche, jugendliche und fördernde Mitglieder haben
Jahresbeiträge zu zahlen. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
2. Die Höhe und Fälligkeit der Beiträge und Aufnahmegebühren wird
durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Präsidiums mit
einfacher Stimmenmehrheit festgesetzt. Mitgliederbeiträge werden
in einer Beitragsordnung geregelt.
3. Das Präsidium kann auf Antrag die Zahlung der Aufnahmegebühr
und der Beiträge stunden, in besonderen Fällen ganz oder
teilweise erlassen.

§ 6 Rechte der Mitglieder

1. Sämtliche Mitglieder haben Anspruch darauf, die Einrichtungen des
Vereins nach Maßgabe und der von den Vereinsorganen gefassten
Beschlüsse zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins
teilzunehmen.
2. Den fördernden Mitgliedern steht das Recht zu, gegen Entrichtung
der festgelegten Gebühr für Gastspieler auf den Tennisplätzen zu
spielen.
3. Die ordentlichen und fördernden Mitglieder genießen alle Rechte,
die sich aus der Satzung des Vereins ergeben. Sie haben das
aktive und passive Wahlrecht und gleiches Stimmrecht in der
Mitgliederversammlung.
4. Jugendliche Mitglieder haben das Recht, an der
Mitgliederversammlung teilzunehmen. Sie haben jedoch kein
Stimmrecht und kein passives Wahlrecht.
5. Ehrenmitglieder haben alle Rechte eines ordentlichen Mitgliedes.

§ 7 Pflichten der Mitglieder

1. Sämtliche Mitglieder haben die sich aus der Satzung ergebenden
Pflichten zu erfüllen.
2. Sie sind verpflichtet, die sportlichen Bestrebungen und Interessen
des Vereins zu unterstützen.
3. Die Mitglieder sind zur Befolgung der von den Vereinsorganen
gefassten Beschlüsse und Anordnungen verpflichtet. Die Platz-
und Spielordnung ist einzuhalten.
4. Die Mitglieder sind verpflichtet, personelle Veränderungen der
Vereinsleitung umgehend mitzuteilen.

§ 8 Ausscheiden aus dem Verein

1. Die Mitgliedschaft erlischt: durch Tod,
durch freiwilligen Austritt,
durch Ausschluss.
2. Beim freiwilligen Austritt während eines Geschäftsjahres erfolgt
keine Beitragsrückerstattung.
3. Die Abmeldung ist schriftlich an den Verein zu richten.
4. Eine Abmeldung rückwirkend bis zum 31.12. eines Geschäftsjahres
gilt nur, wenn sie spätestens 4 Wochen nach der
Mitgliederversammlung dem Präsidium zugestellt worden ist.

§ 9 Ausschluss aus dem Verein

1. Ein Mitglied kann aus folgenden Gründen durch das Präsidium
ausgeschlossen werden:
a) wegen grobem Verstoßes gegen die Zwecke des Vereins,
b) wegen schwerer Schädigung des Ansehens und der Belange
des Vereins,
c) wegen wiederholt unsportlichen oder unkameradschaftlichen
Verhaltens.
2. Sind die im Absatz 1 genannten Gründe nicht schwerwiegend,
kann das Präsidium anstelle des Ausschlusses folgende
Maßnahmen gegen ein Mitglied beschließen:
a) Wettkampfverbot bis zu 3 Monaten,
b) Platzverbot bis zu 3 Monaten und Verbot an Teilnahme an
Veranstaltungen.
3. Vor der Entscheidung über den Ausschluss ist dem Mitglied
mündlich oder schriftlich ausreichend Gelegenheit zur
Rechtfertigung zu geben. Gegen den vom Präsidium verfügten
Ausschluss steht dem Mitglied innerhalb von 2 Wochen die
Berufung zu.
4. Der Ausschluss eines Vereinsmitgliedes befreit das Mitglied nicht
von der Entrichtung des fälligen Jahresbeitrages.
5. Wettkampfverbot, Platzsperre sowie der Ausschluss von
Mitgliedern sind durch Aushang im Tennishaus zu veröffentlichen.

§ 10 Organe des Vereins

a) das Präsidium,
b) das erweiterte Präsidium,
c) die Mitgliederversammlung.

§ 11 Das Präsidium

1. Das Präsidium verwaltet das Vermögen des Vereins, leitet dessen
Geschäfte und organisiert den Sportbetrieb, soweit die Erledigung
nicht anderen Vereinsorganen vorbehalten ist. Das Präsidium und
erweiterte Präsidium ist ehrenamtlich tätig.
2. Gesetzlicher Vertreter des Vereins i. S. d. § 26 BGB ist das
Präsidium, dass aus seinem Präsidenten und drei Vizepräsidenten
besteht. Die gewählten Präsidiumsmitglieder wählen aus ihrer Mitte
den Präsidenten. Aus den drei gewählten Vizepräsidenten wird ein
erster Vizepräsident gewählt. Die Präsidiumsmitglieder sind
einzelvertretungsberechtigt und berechtigt, über das Vermögen des
Vereins bis zu einer Summe von 2.000 EUR allein zu verfügen.
Verfügungen über Beträge zwischen 2.000 EUR und 25.000 EUR
bedürfen eines Präsidiumsbeschlusses mit mindestens zweidrittel
Mehrheit. Über darüber hinausgehende Beträge entscheidet die
Mitgliederversammlung.
3. Das Präsidium wird von der Mitgliederversammlung in offener Wahl
mit einfacher Stimmenmehrheit für die Dauer von 2 Jahren
gewählt. Auf Antrag muss geheim abgestimmt werden, wenn dies
mit einfacher Mehrheit beschlossen wird.
4. Sitzungen des Präsidiums werden vom Präsidenten oder seinem
Stellvertreter einberufen und geleitet, so oft es die Vereinsbelange
erfordert oder wenn zwei Präsidiumsmitglieder es beantragen.
5. Das Präsidium fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehr-
heit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des
Präsidenten. Das Präsidium ist nur dann beschlussfähig, wenn
mindestens zweidrittel seiner Mitglieder anwesend sind.
6. Über jede Präsidiumssitzung ist eine Niederschrift anzufertigen,
die vom Präsidenten zu unterzeichnen ist. Beschlüsse des
Präsidiums sind in ihrem vollen Wortlaut in die Niederschrift
aufzunehmen. Die Niederschrift ist zu Beginn der nächsten
Präsidiumssitzung zu verlesen.
7. Das Präsidium ist berechtigt, Ordnungen zu dieser Satzung zu
erlassen.
8. Scheidet ein Präsidiumsmitglied während der Amtszeit aus, so
muss in der nächsten Mitgliederversammlung für den Rest der
Amtszeit eine Ersatzwahl vorgenommen werden. Bis dahin ernennt
das Präsidium einen Stellvertreter.
9. Die Abberufung eines Präsidiumsmitgliedes ist nur aus wichtigen
Gründen zulässig.
Der Präsident beruft und leitet die Mitgliederversammlung und
Präsidiumssitzungen. Er führt die Beschlüsse der Mitglieder-
Versammlung und des Präsidiums aus bzw. überweist sie an die
betreffende Präsidiumsmitglieder. Der Mitgliederversammlung
erstattet er Bericht über den Stand der Tätigkeit des Vereins. Der
erste Vizepräsident unterstützt und vertritt den Präsidenten, ohne
das nach außen hin des Nachweises der Verhinderung des
Präsidenten bedarf.

§ 12 Das erweiterte Präsidium

Das erweiterte Präsidium setzt sich zusammen aus:
den vom Präsidium ernannten Ressortleitern, zu den Ressortleitern
zählen u. a. Schatzmeister, Pressewart, Jugendwart und evtl.
Weitere. Das erweiterte Präsidium nimmt an den vom Präsidium
einberufenen Präsidiumssitzungen teil und wirkt mit beratender
Stimme an den Vereinsbeschlüssen mit. Es arbeitet aktiv an der
Umsetzung der Vereinsbeschlüsse mit. Die Aufgaben werden durch
das Präsidium festgelegt.

§ 13 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird durch den Präsidenten einberufen
und geleitet. Sie muss einberufen werden, wenn das Präsidium es
beschließt (ordentliche Mitgliederversammlung) oder, wenn ein von
mind. 20 % der ordentlichen Mitgliedern unterschriebener Antrag
es unter Angabe von Gründen verlangt (außerordentliche
Mitgliederversammlung). Die Mitgliederversammlung muss dann
innerhalb von vier Wochen nach Antragstellung einberufen werden.
2. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt spätestens
zwei Wochen vorher, schriftlich oder durch Veröffentlichung in den
regionalen Tageszeitungen.
3. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung erfolgen mit einfacher
Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
4. Satzungsänderungen bedürfen einer zwei Drittel Mehrheit der
abgegebenen Stimmen. Geplante Satzungsänderungen müssen in
der Tagesordnung klar und erkennbar verzeichnet werden.
5. Der Schriftführer fertigt über den Verlauf der Versammlung ein
Protokoll, das von ihm und den Präsidenten zu unterzeichnen ist.
Beschlüsse sind wörtlich in das Protokoll aufzunehmen. Das
Protokoll ist in der nächsten Vorstandsversammlung vorzulegen.

§ 14 Die Jahreshauptversammlung

1. In jedem Jahr muss spätestens im April eine
Jahreshauptversammlung statt finden. Die Einberufung der
Jahreshauptversammlung erfolgt spätestens zwei Wochen vorher
schriftlich oder durch Veröffentlichung in den regionalen
Tageszeitungen. Die Tagesordnung muss folgende Punkte
umfassen:
a) Geschäftsbericht des Präsidiums,
b) Bericht des Kassenprüfers,
c) Entlastung des Präsidiums,
d) Wahl des Präsidiums und der Kassenprüfer, soweit solche zur
Wahl anstehen,
e) Genehmigung des Haushaltsplanes,
f) geplante Satzungsänderungen,
g) Verschiedenes.
2. Anträge zur Tagesordnung und Änderungen müssen spätestens
acht Tage vor der Versammlung schriftlich mit Begründung beim
Präsidenten eingegangen sein.

§ 15 Vermögensverwaltung und Rechnungsführung

1. Die Verwaltung des Vereinsvermögens hat nach einjährig
aufzustellendem Haushaltsplan zu erfolgen.
2. Die Überwachung der Einhaltung des Haushaltsplanes, die
Rechnungsführung und des Kassenwesens obliegt dem
Schatzmeister, der für die regelmäßige Einkassierung aller
Einkommen Sorge zu tragen hat.
3. Zur Prüfung des Rechnungs- und Kassenwesens wählt die
Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer, die jährlich eine
Prüfung der Kasse vornehmen und die Wirtschaftsführung des
Vereins zu überwachen haben. Das Ergebnis ist schriftlich
niederzulegen und der Mitgliederversammlung sowie dem
Präsidium vor zu legen.
4. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglieder des Präsidiums sein.

§ 16 Aufwendungsersatz

Entstehen einem Präsidiumsmitglied zum Zweck der Ausführung eines
Auftrages Aufwendungen, die er den Umständen nach für erforderlich
halten darf, so ist der Verein zum Ersatz verpflichtet. Die Aufwendungen
sind zu belegen.

§ 17 Ehrenamtspauschale

Bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse
und der Haushaltslage des Vereins kann das Präsidium beschließen,
dass den Mitgliedern des Präsidiums eine Ehrenamtspauschale bis max.
500 € p.a, gem. § 3 Nr. 26 a EStG, gezahlt werden kann.

§ 18 Verwendung von Vereinsmitteln

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des
Vereins.

§ 19 Auflösen des Vereins

1. Die Auflösung kann nur in einer zu diesem Zweck einzuberufenden
Mitgliederversammlung erfolgen.
2. Zum Beschluss ist die Anwesenheit mindestens der Hälfte aller
Mitglieder erforderlich.
3. Zur Beschlussfassung zwecks Auflösung ist eine Mehrheit von zwei
Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke fällt das Vermögen an die Wartburgstadt Eisenach, die es
unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im
Rahmen der Sportförderung zu verwenden hat.

§ 20 Schlussbestimmungen

1. Der Verein haftet nicht für Diebstähle, aller Art, die während des
Sportbetriebes in den Räumen bzw. auf dem Sportgelände
vorkommen.
2. Diese von der Mitgliederversammlung beschlossene, geänderte
Fassung, tritt am 24.03.2017 in Kraft.

 

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